Günter Horlbeck

Günter Horlbeck (1927 – 2016) wurde am 2. September 1927 in Reichenbach im Vogtland geboren. Ab 1942 absolvierte er eine Ausbildung zum Lithografen.

Im Anschluß studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Zu seinen Lehrern zählten u.a. Walter Arnold und Max Schwimmer.

Ab 1951 arbeitete er ein Jahr als freischaffender Künstler in Leipzig. Im Jahre 1952 begann er eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Günter Horlbeck wurde 1965 zum Professor für Grafik und 1967 zum Professor und Leiter der Fachklasse Malerei und Grafik ernannt. 1993 erfolgte seine Emeritierung.

Günther Horlbeck wird wird nicht als Maler der Leipziger Schule gewertet. Hauptgrund ist wohl, dass er nicht figürlich malte, wie z.B. Wolfgang Mattheuer.

Seine Arbeiten sind mehr dem abstrakten Expressionismus zuzuordnen. Zu seinen Vorbildern zählten Max Beckmann, Pablo Picasso und Wassily Kandinsky.

2002 übergab der Maler und Grafiker dem Museum der bildenden Künste in Leipzig ein umfangreiches Konvolut seiner Arbeiten. Die Schenkung umfasste 14 Gemälde und 186 Werke auf Papier. Kurz vor seinem Tod erhielt das Museum weitere 300 Arbeiten.

Der Maler war verheiratet mit der Grafikerin Irmgard Horlbeck-Kappler. Die Grabstätten befinden sich auf dem Südfriedhof in Leipzig.